Freitag, 22. September 2017

25. September: Vortrag Polarlichter am Barbardunga

Am Montag, den 25. September gibt es an der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus (auf dem Dach des Gymnasium) um 19:30 Uhr wieder einmal einen interessanten Vortrag:

Polarlichter am Barbardunga


lautet der Titel des Vortrag von unserem Sternwarten-Mitglied Bernd Gährken, der inzwischen in Bayern lebt. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Astronomie und zahlreichen Engagements z.B. in der Volkssternwarte München, als Autor diverser Artikel und Vortragsredner auf Tagungen ist er in der Szene der Amateurastronomen wahrlich kein Unbekannter. In der Ankündigung der Sternwarte heisst es dazu:

Bernd Gährken berichtet in diesem Vortrag von einer außergewöhnlichen Reise nach Island. Die größte Vulkaninsel der Erde liegt knapp südlich des Polarkreises in einem Bereich, in dem sich die nordamerikanische und die eurasische Platte jährlich etwa zwei Zentimeter voneinander entfernen.

Der aktive Vulkanismus sorgt dabei mit ständigem Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren dafür, dass die Insel nicht auseinanderbricht. Die aktiven Vulkane in Island sind in etwa 30 Vulkansysteme eingeordnet. Anders als etwa auf Hawaii sind sie jedoch nicht permanent aktiv. Am 29. August 2014 brach der Bardarbunga nach 217 Jahren Pause erstmals wieder aus.

Wenige Tage nach Beginn des Schauspiels besuchte der Referent die Region um den Vulkan. Dabei hatte er das Glück, auf der durch den Golfstrom sehr regenreichen Insel klare Nächte zu erleben, in denen auch das Polarlicht sichtbar war. Ausgelöst durch elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds, die auf den Stickstoff und Sauerstoff der irdischen Atmosphäre treffen, ist dieses Phänomen in hohen geografischen Breiten besonders eindrucksvoll zu sehen, während es in Mitteleuropa nur bei besonders hoher Sonnenaktivität auftritt.


Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute.

Samstag, 16. September 2017

18. - 24. September: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche ist Herbstanfang, jetzt werden die Tage wieder kürzer als die Nächte. Merkur beendet in dieser Woche seine Morgensichtbarkeit. Die Venus strahlt ab etwa 5 Uhr als heller Morgenstern im Südosten. Ab ca. 6 Uhr kann im Südosten auch Mars gefunden werden. Jupiter steht zu dicht neben der Sonne und bleibt praktisch unsichtbar, Saturn geht am Abend bald nach 22 Uhr unter. Uranus und Neptun können mit einem Fernglas oder Fernrohr die ganze Nacht über beobachtet werden. In dieser Woche ist Neumond. Die Nächte eignen sich daher gut zur "deep-sky"-Beobachtung. Die ISS beendet in dieser Woche ihre morgendliche Sichtbarkeitsperiode.

Am Montag, den 18. September, geht die Sonne um 7:04 Uhr auf und um 19:32 Uhr unter. Der helle Tag dauert also nur noch etwas über 12 Stunden. Am Morgenhimmel (gegen 6 Uhr) stehen im Osten die helle Venus, eine nur noch zu 5 Prozent beleuchtete Mondsichel, der hellste Stern des Löwen, Regulus, sowie Mars und Merkur recht dicht beieinander. Der Mond und Regulus haben um 5:30 Uhr nur einen Abstand von 12 Bogenminuten, das ist etwas mehr als ein Drittel Monddurchmesser, von Afrika und Asien aus gesehen kommt es sogar zu einer Bedeckung. Der Abstand von Merkur zur Venus beträgt etwa 12° Grad. Zwischen 5:55 Uhr und 6:01 Uhr zieht auch noch die ISS im Süden kurz über den Himmel, in einer maximalen Höhe von 25° Grad, sie verschwindet jedoch weit entfernt von den Planeten bereits im Südosten unter dem Horizont.

Am Dienstag, den 19. September, ist die Mondsichel am Morgen wohl nicht mehr in der Morgendämmerung zu finden. Er geht ca. 6 Uhr auf, man braucht schon eine wirklich klare Sicht Richtung Südost, die Sichel ist aber nur noch zu 1 Prozent beleuchtet. Die ISS ist gegen 5:07 Uhr kurz im Südosten in der Nähe von Sirius knapp über dem Horizont zu sehen.

Am Mittwoch, den 20. September, ist Neumond, exakt um 7:30 Uhr. Die Venus zieht am Morgen in nur 27' Bogenminuten (ein Monddurchmesser) an Regulus vorüber. Gegen 5:49 Uhr ist die ISS ein letztes Mal tief im Süden zu sehen.

Am Donnerstag, den 21. September, geht die schmale Mondsichel um 20:14 Uhr unter, wahrscheinlich ist sie in der Abenddämmerung noch nicht wirklich zu finden.

Am Freitag, den 22. September, ist exakt um 22:02 Uhr "Herbstanfang", dann tritt die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn wieder über den Himmelsäquator in den Süden, so dass nördlich von uns die Tage wieder kürzer und südlich von uns die helle Zeit länger als bei uns sein wird. Die Mondsichel (zu 7 Prozent beleuchtet) geht um 20:40 Uhr unter, im dunklen Teil sollte das Erdlicht schimmernd zu sehen sein.

Am Samstag, den 23. September, geht der Mond um 21:05 Uhr unter. Vorher gibt es um 20:06 Uhr genau im Norden in 47° Grad Höhe gleich einen doppelten Iridiumflare:  der erste mit der außerordentlichen Helligkeit von -7mag um 20:05 Uhr und 52 Sekunden und von der zweite auch noch mit -5mag um 20:06 Uhr und 20 Sekunden.

Am Sonntag, den 24. September, geht der Mond um 21:33 Uhr unter. Bei Sonnenuntergang hat er nur eine Höhe von ca. 14° Grad im Südwesten. Heute ist übrigens Bundestagswahl. Bitte gehen Sie zur Wahl und unterstützen Sie Parteien, die sich für Wissenschaft und Forschung einsetzen. Eine bessere Zukunft für uns alle erreichen wir nicht durch Hass, Rassismus, Falschmeldungen oder Halbwahrheiten.

Sonntag, 10. September 2017

11. - 17. September: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche zieht sich der Mond vom Abendhimmel zurück. Von den großen Planeten ist Saturn am Abendbis ca. 23 Uhr noch im Südwesten zu finden. Die Venus ist strahlender Morgenstern (Aufgang ca. 4:30 Uhr) und mit etwas Glück und klarer Sicht nach Osten sind kurz vor Sonnenaufgang auch noch Merkur und Mars zu finden (Aufgang ca. 5:30 Uhr).

Am Montag, den 11. September, geht die Sonne um 6:53 Uhr auf und um 19:48 Uhr unter. der helle Tag dauert jetzt keine 13 Stunden mehr, wir nähern uns der nächsten Tag- und Nachtgleiche, dem Herbstanfang. Der Mond im Sternbild Stier geht um 22:39 Uhr auf, er ist noh zu 66 Prozent beleuchtet. Zwischen 5:36 Uhr und 5:42 Uhr fliegt die ISS fast genau über unere Stadt hinweg. Sie steigt im Westen auf, fliegt fast genau durch den Zenit (87° Grad Höhe) und fliegt dann im Osten in Richtung Venus dem Horizont entgegen. Um 22:30 Uhr zeigt der veränderliche Stern Algol wieder ein Helligkeitsminimum. An der Sternwarte in Paderborn Schloß Neuhaus stellt mein Sternfreund Ferry Dörfel um 19:30 Uhr in der Reihe "Astronomie aktuell" die "Galaxien der lokalen Gruppe" vor.

Am Dienstag, den 12. September, geht der Mond um 23:20 Uhr auf. Die ISS erscheint am Morgen um 4:45 Uhr in ca. 78° Grad Höhe genau im Süden und fliegt dann schnell nach Osten, in die Morgendämerung hinein. Zwischen 6:18 Uhr und 6:25 Uhr kann sie am bereits hellen Morgenhimmel noch einmal beim Überflug in bis zu 82° Grad Höhe gesichtet werden.

Am Mittwoch, den 13. September, erreicht der Mond um 8:25 Uhr exakt das Letzte Viertel. Er steht dann bei uns 53° Grad hoch am Himmel. Am Abend geht er erst nach Mitternacht, also am Donnerstag auf. Die ISS fliegt zwischen 5:28 uhr und 5:34 Uhr noch einmal genau durch den Zenit über unsere Stadt hinweg. Um 21:08 Uhr kommt es genau im Norden in 29° Grad Höhe zu einem -4mag hellen iridiumflare.

Am Donnerstag, den 14. September, fliegt die ISS zwischen 6:11 Uhr und 6:18 Uhr in maximal 62° Grad Höhe (aber unterhalb des Mondes) über unseren Morgenhimmel hinweg. Merkur erreicht heute seinen größten Abstand zur Sonne, in dieser Woche hat er daher die beste Morgensichtbarkeit des Jahres.

Am Freitag, den 15. September, fliegt die ISS zwischen 5:20 Uhr und 5:26 Uhr über unseren Morgenhimmel, wieder kurz unterhalb des Mondes. Beim Mond kann am Morgen auf der dunklen Seite sicherlich auch wieder das "Erdlicht" beobachtet werden.

Am Samstag, den 16. September, fliegt die ISS zwischen 6:03 Uhr und 6:10 Uhr in nur noch maximal 42° Grad Höhe über unseren Morgenhimmel hinweg.

Am Sonntag, den 17. September, geht die nur noch zu 10° Grad beleuchtete Mondsichel um 3:22 Uhr auf. Der Mond nähert sich jetzt der Venus. Um 5:13 Uhr tritt die ISS in ca. 52° Grad Höhe im Südwesten aus dem Erdschatten heraus und fliegt dann Richtung Osten über den Himmel.

Donnerstag, 7. September 2017

11. September Sternwarte schloß Neuhaus: "Die Galaxien der lokalen Gruppe"

Am 11. September stellt mein Sternfreund Ferry Dörfel an der Sternwarte Schloß Neuhaus in Paderborn um 19:30 Uhr in der Reihe "Astronomie aktuell" nicht nur die Sternbilder des Herbstes vor, sondern insbesondere auch die "Galaxien der lokalen Gruppe". Auf der Webseite der Sternwarte heisst es dazu:

Die hellen Sommertage sind vorbei und die Nächte werden immer länger und dunkler, da die Sonne jetzt tiefer unter den Horizont sinkt. Als interessierter „Sterngucker“ kann man daher wieder häufiger in den gestirnten Himmel schauen.

Die bekannten Herbststernbilder von Kassiopeia über Andromeda und Pegasus bis Walfisch bilden die Andromeda-Gruppe und dominieren den Himmelsanblick. In der Andromeda findet sich ein spindelförmiges Nebelfleckchen. Es ist der Andromeda-Nebel, das entfernteste Objekt im All, das noch mit bloßem Auge sichtbar ist. Dabei handelt es sich um eine ferne Sterneninsel, ähnlich unserer eigenen Milchstraße. Gemeinsam mit einigen anderen Galaxien zählen beide zur „lokalen Gruppe“.

Der Referent nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise von Millionen Lichtjahren und stellt die bekannten Mitglieder der lokalen Gruppe vor. Er erläutert, wie Galaxien entstehen und warum sie unterschiedlich groß und auch sehr verschieden im Aussehen sind.


Der Eintritt der Veranstaltung kommt wie immer der Arbeit der Sternwarte zugute. 

Sonntag, 3. September 2017

4. - 10. September 2017: Der Himmel über Bad Lippspringe

In dieser Woche bestimmt der Vollmond den nachthimmel, sein helles Strahlen lässt viele schwächere Sterne am Himmel nicht hervortreten. Die Venus ist heller Morgenstern, sie geht gegen 4:00 Uhr im Osten auf . Mars und Merkur können villeicht bei klarer Sicht am Morgen gegen 6 Uhr im Osten gefunden werden, sie stehen dann jedoch nur 3 bis 6 Grad über dem Horizont. Saturn kann am Abend bis gegen 23 Uhr noch im Südwesten gefunden werden. Uranus und Neptun sind für Fernrohrbesitzer praktisch die ganze Nacht über zu beobachten. Die Internationale Raumstation (ISS) kann bei morgendlichen Überflügen gesichtet werden.

Am Montag, den 4. September, geht die Sonne um 6:42 Uhr auf und um 20:04 Uhr unter, der helle Tag ist damit 27 Minuten kürzer als noch vor einer Woche. Der Mond ist bereits fast voll, er ist zu 98 Prozent beleuchtet. Die ISS fliegt zwischen 5:15 Uhr und 5:20 uhr im Südosten tief am Himmel (unterhalb von Orion) vorüber.

Am Dienstag, den 5. September, steht Neptun in Opposition zur Sonne. Der Planet ist nur 7,8mag hell, daher für das bloße Auge nicht sichtbar. Mit einem guten Fernglas oder einer Kamera, die nachts länger belichten kann, ist er jedch im Sternbild Wassermann aufspürbar. Zwischen 5:58 Uhr und 6:06 Uhr fliegt die ISS am südöstlichen Himmel entlang, sie fliegt dabei mitten durch den "Gürtel" des Orions.

Am Mittwoch, den 6. September, ist um 9:03 Uhr Vollmond, dann steht bei uns der Mond jedoch bereits unter dem Horizont. Wir haben dadurch aber praktisch zwei Vollmondnächte. Außerdem zeigt er maximale Libration in Länge, das Mare Crisium ist nah am Rand. Außerdem geht am frühen Morgen Kleinplanet Flora (10,3mag) nur 2' Bogenminuten südlich an SAO 94920 (7,0mag) vorüber, allerdingsd auch nur eine Sache fürs Fernrohr. Die ISS ist zwischen 5:08 Uhr und 5:14 Uhr tief am südöstlichen Himmel in maximal 21° Grad Höhe bei ihrem Überflug zu sehen.

Am Donnerstag, den 7. September, kann man vielleicht schon mal am frühen Morgen nach Merkur Ausschau halten, seine Sichtbarkeit verbessert sich in den kommenden Tagen jedoch noch etwas. Zwischen 5:51 Uhr und 5:58 Uhr fliegt die ISS heute bereits oberhalb von Orion von West nach Ost über unseren Morgenhimmel, knapp unterhalb der Venus fliegt sie dann auch noch an Merkur und Mars vorbei.

Am Freitag, den 8. September, geht gegen 1:30 Uhr Kleinplanet Pallas (8,9mag) nur 10' Bogenminuten östlich an Zeta Eridani(4,9mag) vorüber, und am Abend gegen 21 Uhr geht Kleinplanet Julia (9,0mag) 9' Bogenminuten nördlich an Zeta Pegasi (3,6mag) vorüber. Exakt um 5:00 uhr fliegt die ISS genau im Süden in 30° Grad Höhe aus dem Erdschatten heraus und ist noch weitere 6 Minuten im Südosten bei ihrem Überflug zu sehen.

Am Samstag, den 9. September, erreicht der veränderliche Stern beta Persei (Algol) um 1:41 Uhr ein helligkeitminimum (3,4mag). Kleinplanet Pallas geht heute um 2 Uhr nur 5' Bogenminuten östlich an 14 Eridani (6,2mag) vorüber. Zwischen 5:43 Uhr und 5:48 Uhr fliegt die ISS in maximal 72° Grad Höhe an unserem Südhimmel entlang und verfehlt dabei nur ganz knapp die Venus.

Am Sonntag, den 10. September, zeigt der Mond am Abend maximale Libration in Breite, so dass wir auf seinen Nordpol schauen können. Er geht um 22:05 Uhr auf und ist immer noh zu 71 Prozent beleuchtet. Die ISS tritt um 4:52 Uhr oberhalb des Mond im Süden aus dem Erdschatten heraus und fliegt dann scnell nach Osten, der aufgehenden Sonne entgegen.

3. September: Der Mond am Abend

In der Nacht von Samstag zu Sonntag habe ich einmal wieder unseren Mond fotografiert. Er war zu 88 Prozent beleuchtet, es geht auf den Vollmond zu.

Am linken Rand, am Terminator, sind deutlich Krater und Mare zu erkennen. Auch kann man heute schon sehen, dass das Mare Crisium auf der rechten Seite relativ dicht am Rand steht, wir haben also auch wieder eine starke Libration.

Hier das Bild:

Mond am 2.9.2017 um 22:10 GMT, bzw. 3.9.17 um 0:10 Uhr MESZ

Im unteren bereciht, etwas nach links, fällt Krater Tycho deutlich auf, von ihm ausgehend ziehen sich "Strahlen" in mehrere Richtungen fast über die ganze sichtbare Mondoberfläche zu ziehen. Ein zeichen dafür, dass Tycho ein verhältnismäßig junger Krater auf dem Mond ist.

Von Tycho aus gesehen noch etwas weizter nach links fällt ein Krater auf, der so gar nicht kreisförmig aussieht, der eher lang gezogen, wie ein Schuhabdruck erscheint. Dieser Krater wurde nach dem deutschen Astronomen Julius Schiller benannt.

Sonntag, 27. August 2017

28. August - 3. September 2017: Der Himmel über Bad Lippspringe

Der zunehmende Mond bestimmt in dieser Woche mehr und mehr den Nachthimmel. Von den großen Planeten ist Jupiter nur noch kurz nach Sonnenuntergang im Westen zu sehen, Saturn kann noch bis Mitternacht beobachtet werden. Die Venus geht als Morgenstern kurz vor 4 Uhr im Osten auf. Mit einem kleinen Fernrohr kann man die Planeten Uranus und Neptun praktisch die ganze Nacht über beobachten. Die ISS ist in dieser Woche nicht bei nächtlichen Überflügen zu beobachten

Am Montag, den 28. August, geht die Sonne um 6:31 Uhr auf und um 20:20 Uhr unter. Der helle Tag ist jetzt kürzer als 14 Stunden, wir nähern uns langsam dem Herbstanfang. Der Mond ist am Abend zu sehen, er ist zu 45 Prozent beleuchtet und zeigt maximale Libration in Breite, d.h. wir können auf seinen Südpol schauen. Er geht um 23:33 Uhr unter.

Am Dienstag, den 29. August, erreicht der Mond um 10:13 Uhr das Erste Viertel. Er steht heute im Sternbild Skorpion, also nur wenig über dem Horizont. Er nähert sich dem Planeten Saturn und geht erst nach Mitternacht unter.

Am Mittwoch, den 30. August, steht der Mond bereits 3 1/2 Hrad nordöstlich von Saturn. Er ist bereits zu 64 Prozent beleuchtet und erreicht nur eine maximale Höhe von 18° Grad über dem Horizont.

Am Donnerstag, den 31. August, steht der Mond am Abend im Sternbild Schütze.

Am Freitag, den 1. September, geht Kleinplanet Julia (9,0mag) am frühen Morgen gegen 5 Uhr nur 5' Bogenminuten nördlich am Stern SAO 108204 (6,5mag) vorüber.
 
Am Samstag, den 2. September, kommt es um 22:47 Uhr zur Bedekung eines 7mag schwachen Sternchens durch den Mond. Dieser ist dann bereits zu 88 Prozent beleuchtet, er geht erst am Sonntag, um 3:17 uhr unter.

Am Sonntag, den 3. September, steht die Venus in den frühen Morgenstunden nur eine Vollmondbreite entfernt vom delta Cancri (Krebs). Vielleicht kann heute früh zwischen 6:06 Uhr und 6:11 Uhr ein Überflug der ISS am Südosthimmel in maximal 19° Grad Höhe über dem Horizont beobachtet werden.